10. 3. 2021
PVC überzeugt auch als Industriebodenbelag
Ob Sie ein Industrielager oder eine Kfz-Werkstatt betreiben - in großen Hallen spielt der Boden immer eine wichtige Rolle. Er sollte sich leicht reinigen lassen, hohe Belastungen bewältigen und lange halten. Im Gegensatz zu anderen Alternativen erfüllt der PVC-Boden all das.
Wer Industrieböden sanieren möchte, sollte zunächst gut überlegen, welche Sanierungsvariante sich wirklich lohnt. Es geht nicht nur um den Preis, im Spiel sind weitaus wichtigere Aspekte. Ein Betonboden lässt sich auf verschiedene Weisen renovieren, und zu den häufigsten Methoden gehören das Verlegen eines PVC-Bodens und ein Epoxidanstrich.
Er muss Belastungen und Chemikalien standhalten
In Produktionshallen fahren Gabelstapler umher, es stehen dort schwere Maschinen und auf dem Boden wird oft Material gelagert. Beim PVC-Boden muss man daher zu einer Variante für hohe Belastungen greifen, die in anspruchsvollen Betrieben problemlos mehr als zehn Jahre hält. Die meisten Hersteller bieten eine solche Variante an, und auch Fortelock hat einen Boden für enorme Belastungen, nämlich die Reihe Fortelock Industry. Die ganze Zeit über bleibt er farbstabil, denn die Beständigkeit gegen die meisten Öle und Säuren ist eine Eigenschaft seiner Polymerstruktur. Ab und zu genügt es, Wasser, Reinigungsmittel und einen Mopp zu nehmen und den Boden zu wischen.
Völlig andere Eigenschaften in Bezug auf die Beständigkeit hat der Epoxidboden, der in vielen Betrieben so beliebt ist. Im Vergleich zu anderen Bodentypen ist er günstig, man kann sogar ein Firmenlogo darauf malen. Für Betriebe, in denen ein Gabelstapler oder gar ein Auto fahren könnte, eignet er sich jedoch nicht besonders. Beim Gabelstapler stören die schmalen Räder, bei Autos schaden das hohe Gewicht und die heißen Reifen, wegen derer er sich löst, und Chemikalien verfärben ihn. Wenn Sie keine rutschhemmende Ausführung wählen, gibt es auch mit der glatten Oberfläche Probleme. Das erleben Sie bei PVC-Fliesen nicht, die stets mit einer rauen Oberfläche hergestellt werden.
Die Verlegung sollte einfach sein, die Reparatur ebenso
Je größer die Halle, desto mehr kostet ihre Bodenbelegung - nicht nur in Bezug auf das Material, sondern auch auf die Arbeit. Die für das Verlegen des Bodens benötigte Zeit spielt auch dabei eine Rolle, wie lange der Betrieb in der jeweiligen Halle unterbrochen werden muss. Beim Epoxidboden müssen in der Regel drei Schichten aufgetragen werden (Grundierharz, selbstnivellierende Schicht und dann Epoxidharz). Die erste sollte 24 Stunden trocknen, und ähnlich lange muss man auch nach dem Auftragen der letzten Schicht warten. Und sobald der Anstrich in einem Bereich der Halle zu reißen beginnt, bleibt nichts anderes übrig, als den gesamten Boden zu erneuern.
Verlegen des Fortelock-Bodens im Lager
Die Verlegung des PVC-Bodens ist dagegen deutlich einfacher. Die Fliesen sollten 24 Stunden vor dem Verlegen im Raum gelagert werden, damit sich die Temperatur ausgleicht und die Fliesen nicht mehr arbeiten. Bei einer unebenen Oberfläche muss eine selbstnivellierende Masse verwendet werden, um Löcher und Risse zu füllen, in feuchten Räumen ist es ratsam, zusätzlich einen Zementestrich aufzubringen. Die Nivellierung trocknet nur wenige Stunden. Dann kommt der Boden an die Reihe, der lediglich verlegt und nicht verklebt wird, der gesamte Vorgang ist sehr schnell. Es gibt nichts zu trocknen, sodass kein weiteres Warten nötig ist. Und sollte es einmal passieren, dass eine Fliese kaputtgeht, ist es kein Problem, sie einzeln auszutauschen.
Der schwimmend verlegte PVC-Boden findet in Industriehallen immer häufiger Verwendung. Die Vorteile liegen auf der Hand und es gibt praktisch nur einen Nachteil - den höheren Preis. Jeder muss selbst abwägen, ob sich die Investition für ihn lohnt.
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